„Schöne Frauen und das Universum”

So titelte zumindest die Deutsche Wirtschaftschronik im Jahr 2004 über den neuen Bilderzyklus Josef Bauers „Femina Universa”, mit dem der Meister seinen Fokus von den „fernen, fremden Welten” seines „Space Painting-” und „Yellow Space-” Zyklus entrückte und sein künstlerisches Auge auf „näher Liegendes” richtete.

Sein damals neuer Zyklus „Femina Universa” umfasst 45 Portraits, allesamt großformatige poppig-bunte Frauengesichter, ebenmäßig, anmutig mit auffallend roten Lippen und blauen Teint. Diesmal legte der Künstler den Pinsel an und ließ seine davor häufig frequentierte Airbrush-Spritzpistole im Halfter stecken.

Das Ergebnis? Ausdrucksstarke Frauenportraits illustrer Persönlichkeiten aus aller Welt. Neben den Hollywood Ikonen Marlene Dietrich, Ingrid Bergmann und Brigitte Bardot lassen sich auch Vertreterinnen der Münchner Society wie Nina Ruge oder Christine Neubauer finden. Diese verblüffende Ausdrucksstärke erzielt Bauer, indem er für seine Portraits naturgetreue Vorlagen als Grundlage verwendet, auf deren Abbild „addierte Farbfelder minimal reduziert” werden.

Diese seine Technik lockte immerhin mehr als 2000 interessierte Besucher in seine Ausstellung, die sich selbst ein Bild machen wollten von den klaren, geradezu herausfordernd blickenden Frauenaugen, die den Betrachter in die Tiefe ziehen.

Bauer selbst offenbarte hierzu: „Bei meiner Arbeit an der Ausstellung ist es mir öfter passiert, dass ich das Licht anmachen musste, weil ich mich verdammt stark beobachtet fühlte.”

FEMINA UNIVERSA PARIS

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