Gelbe Bilder? Nie wieder!

Sein Anfang der 90er neu entwickelte Stil „Yellow Space” ist – wie der Name bereits vermuten lässt – gekennzeichnet von gelb grundierten Leinwänden, die jedoch in ihrer Tiefe räumlich konstruiert sind. Jeder Strich, der nicht genau sitzt, sticht dabei sofort ins Auge. Für Josef Bauer selbst besitzt die Farbe Gelb – nicht zuletzt auch im Design – eine nahezu magische Anziehungskraft. Er liebt seine Yellow Space Bilder – dieser Zyklus umfasst immerhin ganze 40 Gemälde – doch dabei wird es auch bleiben: „Ich würde nie mehr gelbe Bilder malen. Ich kann es einfach nicht mehr.”

Seine vor Jahren abgehaltene Yellow Space Ausstellung in einer Stuttgarter Industriehalle führte den über 1000 Besuchern vor Augen, wie sehr diese Bilder dazu angelegt sind, unsere Phantasie und unsere Kreativität als mentale Unterstützung in den Wirren des Alltag zu wecken – und damit auch, dass „Space Painting” immerzu gleich „Power Painting” ist.

Kein Gemälde zeigt dies deutlicher als sein größtes Yellow Space Projekt, das mit 4 mal 10 Metern (vgl. Monumentalgemälde) zunächst als Bühnenbild für eine bekannte Dance Company aus Stuttgart diente, bevor es – geteilt in sechs Einzelteile versteht sich – den Weg in die Wohnzimmer begeisterter Käufer fand.

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