Hawaiianische Gottheiten auf Papier gebannt

Bei diesem Event im Lenbachhaus war allen beteiligten schnell klar: Tiki ist mehr als ein neuer Kunststil des Pop-Art-Avantgardisten Josef Bauer: Hula-Mädchen begrüßten die Gäste mit Blumenketten, Feuerschalen sorgten für mystische Stimmung und der Star-Koch Stefan Marquard tischte u.a. Viktoriabarsch sowie Hummer-Kokos-Suppe auf – so wie es halt auf Hawai zugeht, wenn dem Tiki-Gott gehuldigt wird.

Bauers Tiki-Gemälde „Tiger” ging an diesem Abend für 15000 Euro über die Ladentheke, eine stolze Summe, die großzügigerweise als Spende weitergereicht wurde an den Verein „Hilfe für exotische Tiere in Not”.

Die Bilder des Zyklus Tiki, inspiriert von den gleichnamigen hawaiianischen Schutzgottheiten, zeichnen sich besonders durch die Farben blau, gelb und rot aus, die mal in helleren, mal in dunkleren Tönen dem Betrachter eine verspielte Leichtsinnigkeit vermitteln, ohne dabei ihre tiefer gehende (beinah schon religiöse) Inspiration zu verlieren.

Mit „Tiki” ist es Bauer mal wieder gelungen, „Gegensätzliches in Harmonie zu bringen”, was dem Pop-Art-Künstler ja auch bei seinen abstrakten Werken immer wieder hervorragend gelingt.

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